MSM - Organischer Schwefel

Ein vergessenes Wunder der Natur

Schwefel ist ein unverzichtbares Mineral des menschlichen Stoffwechsels

Was ist MSM?

MSM ist die Abkürzung für Methyl-Sulfonyl-Methan und wird auch als Dimethylsulfon (DMSO2) bezeichnet. Es gehört zur Stoffklasse der Sulfone und hat die chemische Summenformel C2H6O2S.

Obwohl diese Bezeichnung synthetische Hardcore-Chemie vermuten lässt, ist MSM eine von der Natur produzierte organische Schwefelverbindung, welche in der Erde, in Pflanzen, in allen Wirbeltieren und so auch (primär über die Nahrung) im Menschen selbst natürlicherweise vorkommt.

 

Wozu dient Schwefel?

Schwefel ist ein unverzichtbares mineralisches Element des menschlichen Stoffwechsels. Die Funktion von Hormonen und Enzymen (z.B. Leberentgiftung), Proteinen des Immunsystems sowie der Aufbau und die Festigkeit der Knorpel, Nägel, Haut und Haare sind unmittelbar abhängig vom vorhandenen Gehalt an Schwefel. Wissenschaftler schätzen ca. 150 g Schwefel im menschlichen Körper.

Es wird vermutet, dass Schwefelmangel Haar- und Nagelwachstumsstörungen verursachen kann.

 

Warum MSM?

Erst seit kurzem ist es Wissenschaftler gelungen den globalen Schwefelkreislauf zu erkennen. Durch beständige Erosionskräfte nimmt der Schwefelgehalt der Böden fortwährend ab. Das Festland verliert durch Ausschwemmung von Sulfationen stetig an Schwefel. Andere wichtige Schwefelquellen können diese Defizite nicht kompensieren. Die Aufnahme des Schwefels durch Pflanzen ist dadurch unzureichend, Tiere die schwefelhaltige Pflanzen fressen nehmen dadurch ebenso zu wenig Schwefel auf. Der Mensch deckt aber seinen täglich notwendigen Bedarf an organisch gebundenen Schwefel natürlicherweise aus frischem Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten. Jede Form von Weiterverarbeitung von frischer, natürlicher Nahrung mindert ebenso den MSM-Gehalt. Kein Wunder also, dass uns zusätzlich zugeführter Schwefel oft so gut tut.